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Surfen am Arbeitsplatz
28.04.2008
Arztberichte aus Versehen ins Netz gestellt
Privates Vergnügen im Büro kann böses Chaos produzieren: Der Mitarbeiter einer spanischen Klinik «tauschte» Musik- und Film-Downloads gegen zahlreiche Arztberichte über Patienten.
Tausende Arztberichte einer spanischen Privatklinik sind ins Internet geraten, weil ein Mitarbeiter während seines Dienstes eine Online-Tauschbörse genutzt hat. Der Angestellte habe über das Netzwerk eMule Musik oder Filme heruntergeladen, berichtete die Zeitung «El País» am Freitag. Weil er nicht richtig mit dem Programm umgehen konnte, seien dabei die in seinem Computer gespeicherten Daten von mehr als 11.000 Patienten ins Internet gelangt.
Darunter seien auch die Arztberichte von 4000 Frauen gewesen, die in der Klinik abgetrieben hatten. Die Daten waren von Spezialisten der spanischen Polizei entdeckt worden, die das Internet überwachen. Noch stehe nicht fest, welcher Mitarbeiter für den Vorfall verantwortlich gewesen sei. Die spanische Datenschutzbehörde verhängte gegen die Klinik eine Geldstrafe von 150.000 Euro und leitete Ermittlungen ein.
Quelle: www.netzeitung.de
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