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Sandro Müller und Andreas Wisler im Interview

Neue Regulatorien und Gesetze haben dazu geführt, dass mittlerweile die Verträge für unsere Projekte zum Teil fast umfassender als unsere Berichte sind. 20 Seiten sind schon normal und der Rekord lag bei rund 40 Seiten. Die wichtigste Ursache dafür ist der Datenschutz. Wenn ich kurz nach dem Wälzen eines solchen Vertrags dann einen Beitrag für LinkedIn erstelle, in dem es um mehrere Millionen oder gar eine halbe Milliarde Datensätze von Personendaten (erbeutet bei Facebook, Clubhouse und LinkedIn) geht, dann... ja dann frage ich mich manchmal, wohin das denn bitteschön führen soll?

Ihr Kühlschrank wird Teil einer Internet-Armee. Klingt unglaublich? Könnte aber bald Realität sein.

Bei Software von Kühlschränken, Wasserkochern oder anderen Geräten, welche durch die Digitalisierung immer mehr vernetzt werden, geniesst das Thema der IT-Sicherheit leider keine prominente Stelle.

 

Unser Wirtschaftssystem konnte nur deshalb so erfolgreich werden, weil wir Menschen früh erkannt haben, dass eine Arbeitsteilung eine höhere Produktivität ermöglicht. Warum sollte dies in der IT anders sein? Die nicht mehr aufzuhaltende Transformation in die Cloud ist letztendlich auch eine Konsequenz dieser Arbeitsteilung und Spezialisierung. Schon vor 2000 Jahren war das Vertrauen in den "Profi", dass er seinen Beitrag in diesem Ökosystem auch zum Wohle und im Sinne seiner "Kunden" leistet, ein Knackpunkt. "Lebenswichtige" Aufgaben hat man selbst gemacht oder nur sehr nahestehenden Mitgliedern seines Clans anvertraut.

Es war Mitte März 2020, bekannt durch den Ausbruch von Covid-19. Ich hatte gerade vergangenen Sommer mein Studium als Techniker in Informatik HF berufsbegleitend abgeschlossen und wollte mir die Zeit nehmen, auf einem Hilfswerkschiff für ein paar Monate zu arbeiten. Dann kam der Ausbruch vom neuen Corona-Virus und meine Kündigung bei meinem alten Arbeitgeber stand bereits fest.

 

Wie viele Anlässe zum Thema Cloud haben Sie in den letzten Jahren besucht? Wie viele Artikel zum Thema Cloud haben Sie gelesen? Wie viele Diskussionen zum Thema Cloud haben Sie geführt?

 

Das Wissen der Menschheit verdoppelte sich im Jahr 2020 alle 73 Tage, während die Verdoppelung im Jahr 1950 noch 50 Jahre dauerte. Solche Zahlen findet der fleissige Googler zum Thema Wissenszuwachs ziemlich schnell. Befasst man sich tiefer mit dem Thema, landet man in einer intensiven Diskussion um diese Zahlen. Denn die entscheidende Frage ist, wie wir Wissen überhaupt messen können. Die reine Verdoppelung elektronisch gespeicherter Daten heisst ja nicht, dass wir als Menschheit unser Wissen verdoppelt haben.

Was denken Sie? Wie viele Befehle trennen einen externen IT-Dienstleister mit lokalen Administratoren-Berechtigungen auf seinem Server vom Domänen-Admin der IT-Infrastruktur? Es sind genau 10 Befehle. Sie glauben das nicht? Lesen Sie weiter...

Alle haben wir gehofft, dass es nicht erneut so weit kommt – doch nun sitzen viele von uns wieder zu Hause und erledigen ihre Arbeit von dort. Von Vorteil ist sicherlich, wir sparen uns den Arbeitsweg. Doch zu Hause «lauern» andere Risiken. Unterlagen liegen im Drucker, Rechner sind nicht gesperrt, Arbeitsgeräte werden mit anderen Familienmitgliedern geteilt – für jeden CISO ein Horror-Szenario. Im Büro gibt es andere, die einem auf die Finger schauen, zu Hause nicht. Genau diesen Umstand nutzen Hacker rücksichtslos aus.

Gerade in Krisenzeiten wird die Wichtigkeit einer guten Vorbereitung erkennbar. Tritt eine Krise oder ein grösseres negatives Ereignis ein, gilt es schnell zu reagieren. Zu diesem Zeitpunkt ist es aber zu spät, sich mit allen notwendigen Schritten im Detail auseinanderzusetzen. Nun muss reagiert und nicht mehr diskutiert werden. Die Business Impact Analyse zeigt im Vorfeld, auf was der Fokus bei einem solchen Ereignis gelegt werden muss und welche Massnahmen zur Reduktion der Folgen ergriffen werden müssen.

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