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Ein neuer Massen-Virus ist im Umlauf. Der Virus namens Bugbear kommt mit Faehigkeiten daher, die verwundbaren Netzwerken einen ziemlich grossen Schaden zufuegen koennten. Der Virus installiert einen Trojaner in infizierte Maschinen, der dazu faehig waere, Tastenanschlaege von Benutzern aufzuzeichnen, die Kennwoerter und andere empfindliche Daten enthalten koennten. Der Virus kommt in einem E-Mail mit einer zufaellig benannten Datei. Die komprimierte Datei ist in Visual C geschrieben und enthaelt oft eine doppelte Dateinamenserweiterung. Der Virus breitet sich ueber die im infizierten Computer enthaltenen Mail-Adressen und uebers Netzwerk aus. Zusaetzlich versucht der Virus verschiedene Windows-Prozesse sowie Anti-Viren-Software und Firewalls unbrauchbar zu machen. McAfee Security stuft Bugbear als mittelschweres Risiko fuer Firmen und Haushalte ein.

Quelle: www.eweek.com
Die groesste US-Geheimdienstagentur, The National Security Agency, will Millionen in die Verbesserung ihrer Technologie investieren. Dazu wurde ein $ 282 Millionen-Vertrag mit Science Applications International Corp. nach ueber 26monatigen Verhandlungen abgeschlossen. Die meisten Details im Vertrag gelten als geheime Informationen ueber die Sicherheits-Agentur. Analytiker sagten, dass der Vertrag die wachsende Herausforderung durch Lauschangriffe widerspiegle. Die Masse an E-Mails, Pagern, Mobiltelefonen, Faxgeraeten und die wachsende Anzahl an internationalen Telefon-Dienstleistungen habe die NSA zu dieser Herausforderung bewogen.

Quelle: www.excite.com
Die NASA entwickelt eine Technologie, die mittels neuro-elektronischer Sensoren Gehirnströme und Herzfrequenz von Flughafenbesuchern misst. Dadurch sollen gefährliche Personen frühzeitig erkannt werden.

Quelle: PCtip
Die EU plant, Informationen über den gesamten Telefon- und Internetverkehr ihrer Mitgliedstaaten zu sammeln. Provider sowie Netzwerk- und Telekommunikationsanbieter sollen die Daten für einen Zeitraum von zwei Jahren aufbewahren.

Quelle: PCtip
Intels Pentium 4 bietet zukünftig mehr Sicherheit. Spezielle Prozessor-Hardware soll den Computer vor unautorisierten Zugriffen schützen und bei der Abwehr von Viren helfen.

Quelle: PCtip
Die Firma Doc Witness hat einen neuen CD-Kopierschutz entwickelt. Dieser besteht aus einer CD mit eingebauter Smart-Card. Die gespeicherten Daten lassen sich nur mit der entsprechenden Karte entschlüsseln.

Quelle: PCtip
Amerikanische Wissenschaftler haben ein Sicherheitssystem für Notebook-Besitzer entwickelt. Teil davon ist ein Funksender, der wie eine Armbanduhr getragen wird. Entfernt sich der Anwender vom Laptop, werden ab einer bestimmten Distanz alle Daten verschlüsselt.

Quelle: PCtip
Ueber 330´000 Teilnehmer waren am ueber vierjaehrigen Projekt von distributed.net beteiligt, einen RC5-64-Schluessel zu knacken. Einem Pentium3-Rechner in Tokyo gelang es, die geheime Botschaft zu entschluesseln. Die verschluesselte Botschaft lautete: “Manche Sachen bleiben lieber ungelesen.“ Dabei wurden knapp 83 Prozent aller moeglichen Schluessel ueberprueft. Ein Programmfehler verhinderte fast den erfolgreichen Abschluss, da der richtige Schluessel zuerst nicht als solcher erkannt wurde. Diskussionen ueber die Dauer dieses Projektes seien laut Organisatoren angebracht. Es werde aber klar ersichtlich, dass der RC5-64 kein geeigneter Algorithmus sei, um vertrauliche Daten fuer mehrere Jahre zu archivieren. Als naechstes wollen die Organisatoren von distributed.net den RC5-72-Algorithmus knacken und hoffen auf neue und motivierte Partner.

Quelle: www.distributed.net
Dieses Jahr war gnaedigerweise ruhig an der Viren-Front. Jeder der vermutet, dass das Viren-Problem schliesslich bezwungen wurde, hat die Lektionen der Geschichte vergessen. Die Dominanz von Windows wird von vielen fuer die Verbreitung von Viren verantwortlich gemacht. Wuerden alle Macs oder Linux benutzen, wuerde das Viren-Problem ueber Nacht aussterben. Diese Argumentation wird bekraeftigt durch die kleine Anzahl Vorfaelle auf diesen Systemen. David Perry, Marketing Manager bei Trend Micro, meinte, was immer die Zukunft bringe, es saehe nicht danach aus, dass Anti-Viren-Entwickler sich nach alternativer Beschaeftigung in naechster Zukunft umsehen muessten.

Quelle: www.theregister.co.uk
Über eine Sicherheitslücke in Microsofts Intranet-Software VPN können Hacker interne Daten einsehen.

In Microsofts Intranet-Software Virtual Private Networking (VPN) ist offenbar eine Sicherheitslücke aufgetaucht, die es Eindringlingen erlaubt, Einsicht in interne Dateien zu erhalten. Der Fehler befindet sich im PPTP-Protokoll (Point-to-Point Tunneling Protocol) von VPN. Betroffen sind die Betriebssysteme Windows 2000 und XP. Microsoft hat das Problem noch nicht behoben, arbeite aber auf Hochtouren daran.

(Quelle: InfoWeek)