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Ein Stromausfall in Amsterdam hat gestern Nacht große Teile des niederländischen Internet lahmgelegt. Der Internet-Austauschpunkt AMS-IX war mehr als eine Stunde nicht erreichbar. Aufs deutsche Web soll der Ausfall keine Auswirkungen gehabt haben. Vom großen Stromausfall in Amsterdam heute Nacht waren unter anderen auch die Router von 1&1 im zweitgrößten europäischen Internet-Austauschpunkt AMS-IX betroffen“, erklärte Unternehmenssprecher Michael Frenzel gegenüber ZDNet. Die Datenübergabe zu anderen Providern sei daraufhin über alternative Austauschpunkte erfolgt. Etwa 70 Prozent des betroffenen Verkehrs seien über das DECIX in Frankfurt abgefangen worden, die übrigen etwa 30 Prozent seien über das LINX in London und das INXS in München gelaufen, so Frenzel. Nach ZDNet-Recherchen war der Internet-Verkehr in der holländischen Hauptstadt zwischen 22 und 23 Uhr gestern abend so gut wie lahmgelegt. Vor acht Wochen waren die Server von Hosteurope nicht erreichbar: Eine Spannungsspitze bei Stromlieferant GEW hatte Probleme im Kölner Datacenter bewirkt, nach einer Stunde liefen die Server jedoch wieder.

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Mit Software- und Hardware-Updates der Laufwerkehersteller können die Mechanismen laut einem PC-Wissenschaftler leicht umgangen werden. Die in einigen CDs implementierte Kopierschutztechnologie ist laut dem Magazin “New Scientists“ nutzlos. Das Blatt bezieht sich dabei auf den Computer-Wissenschaftler der Princeton University John Halderman. Er hat die Anti-Raubkopiertechniken unter die Lupe genommen und ist sich sicher das Software- und Hardware-Upgrades der Laufwerke-Hersteller auf lange Sicht wirkungslos machen werden.

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Hacker in Indonesien und Malaysia haben im Monat Oktober begonnen, Nachbarlaender wie Suedkorea, Australien, China, Taiwan und Japan zu attackieren, wie einem Bericht der Sicherheitsfirma mi2g zu entnehmen ist.
Die Angriffe liessen auch nach dem Anschlag auf Bali nicht nach.
Der Schaden belaeuft sich auf mehrere Millionen Pfund. Eine Hacker-Gruppe, die sich Malaysian Hacker Association nennt, hinterlaesst Nachrichten, in enen sie die USA und Grossbritannien auffordert, Angriffe gegen Muslime zu toppen, und Saddam Hussein, Yasser Arafat und Osama bin Laden preist. Neben Unternehmungen werden auch akademische und staatliche Stellen angegriffen.

Quelle: news.bbc.uk
Ein hypersensibler Spamfilter war schuld daran, dass E-Mails, die an EarthLink geschickt wurden, Ende Oktober fuer eine Woche blockiert wurden.
Die Server von EarthLink retournierten eingehende E-Mails, die von verschiedenen Internet-Domains verschickt wurden. Das Problem wurde durch einen Fehler beim Laden der Konfigurationsdaten verursacht, die der Service benoetigt, um Spam abzuwehren. Die blockierten E-Mails wurden mit der Nachricht zurueckgeschickt, dass das Netzwerk des Absenders als eine Spam-Quelle identifiziert worden sei und deshalb keine E-Mails mehr an Abonnenten von EarthLink senden koenne. EartLink entschuldigte sich fuer den Fehler und wird Massnahmen treffen, damit solche Vorfaelle nicht mehr auftreten.
Macromedia hat für seine JRun Versionen 3.0, 3.1 und 4.0 einen Sicherheitspatch veröffentlicht.

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Der 1999 erstmals aufgetauchte Funlove-Virus ist zurück: Ein neuer Visual Basic-Internet-Wurm namens Braid, Bridex oder Brid - je nach Nomenklatur der Virenexperten - nutzt eine eigene SMTP-Engine um sich selbst weiter zu verbreiten. Ähnlich wie Klez setzt der Wurm dabei variable Absenderdateien ein. In Gefahr sind alle Windows 95-, 98-, NT-, 2000-, XP- und Me-Anwender, die die MIME Header-Sicherheitslücke im Internet Explorer 5.01 und 5.5 nicht geschlossen haben.

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Illegale Software, Videos, Spiele und pornographisches Material im Wert von rund 100 Millionen Euro: Spur führt auch nach Deutschland. In Deutschland verkündet die Business Software Alliance (BSA) seit Wochen eine “Schonfrist“ für illegale Programmkopien, in Italien schlägt sie derweil schon zu: Die italienische Finanzpolizei hat mit Unterstützung der BSA nach deren Angaben den “bisher größten Erfolg gegen organisierte Softwarekriminalität in Europa erzielt“. Mit simultanen Durchsuchungen in neun Provinzen sei eine Organisation zerschlagen worden, die illegale Software, Videos, Spiele und pornographisches Material im Wert von rund 100 Millionen Euro vertrieben hatte. Ein Verdächtiger sei angeklagt worden, gegen neun weitere werde ermittelt. Man habe die Polizei im Vorfeld und bei den Durchsuchungen unterstützt, meldet die BSA.

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Wie The Register berichtet, wurden am Wochenende 6 neue Sicherheitslöcher von Mozilla auf Bug Traq geposted. Alle Benutzer von Mozilla vor der Version 1.0.1 wird dringend geraten auf die aktuelle Version umzusteigen. Die Bugs in der Software können dazu benutzt werden, lokale Daten auszuspähen und in einigen Fällen schädlichen Code auf dem Computer auszuführen!

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Experten haben einen wichtigen Wechsel der Standorte der dreizehn Server, die den globalen Internet-Verkehr ermoeglichen und letzten Monat angegriffen wurden, getaetigt. Zwei der dreizehn wurden abgetrennt, einer davon in ein anderes Gebaeude gebracht, um einen besseren Schutz gegen Attacken gewaehrleisten zu koennen. Die Firma Verisign, die die zwei Server betreibt, gab bekannt, dass dadurch sichergestellt sei, dass ein Hardware-Ausfall oder ein gezielter Angriff auf einen Teil der Netzwerke nicht beide Server stoeren koenne. Das FBI untersucht momentan einen ungewoehnlichen elektronischen Angriff vom 21. Oktober 2002 auf neun der dreizehn Server, die sich in den USA und in drei anderen Laendern befinden.

Quelle: www.msnbc.com
Jedes Jahr im Oktober werden 50´000 Green Cards verlost. Die gluecklichen Gewinner unter den zehn Millionen Bewerbern erhalten eine Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung in den USA.
Interessierte muessen sich innerhalb einer 30-taegigen Frist anmelden. Die Teilnahme an der Lotterie ist gratis. Doch finden sich im Internet immer wieder Webseiten, die der offiziellen Seite des “US Immigration and Naturalization Service“ (INS) aehnlich sehen. Diese gefaelschten Seiten verlangen jedoch oft eine Gebuehr von 50 Dollar oder mehr fuer die Anmeldung. Zudem versprechen sie den Bewerbern Auskunft ueber das Resultat der Bewerbung, was jedoch unmoeglich ist, da die Green Cards nach dem Zufallsprinzip verlost werden. Das INS warnt auf seiner Webseite vor solchen gefaelschten Angeboten.

Quelle: msnbc.com