feed-image Feed-Einträge
Die neue Version des kostenlosen Verschlüsselungswerkzeugs wurde für Multi-Core-CPUs angepasst und erlaubt es, ein Windows-Betriebssystem in einem unsichtbaren Volume zu installieren.

Mit Truecrypt verschlüsselt der Anwender Daten auf einem Notebook. Das kostenlose Open-Source-Werkzeug erzeugt ein virtuelles Volume. Alle Dateien, die der Nutzer verschlüsseln will, speichert er darin ab.

Mittlerweile steht Version 6.0a zur Verfügung. Sie gestattet es, die Partition oder Festplatte, auf dem Windows Vista und Windows Server 2008 installiert sind, zu verschlüsseln. Mit Windows XP ist das hingegen nicht machbar.

Zudem kann man nun ein “unsichtbares“ Betriebssystem ablaufen lassen. Dieses wird in einem “Hidden Volume“ installiert. Ein solcher Festplattenbereich. Hierzu muss der Nutzer allerdings ein paar Regeln beachten.

Absichern lassen sich neben Festplatten auch USB-Speicher. Zum Kodieren nutzt das Tool unter anderem den Algorithmus AES-256 (Advanced Encryption Standard).

Da Datenverschlüsselung immer mit Leistungseinbußen einhergehen, haben die Entwickler die Software erweitert, so dass sie nun auch Multi-Core-Prozessoren sowie Rechner mit mehr als einer CPU unterstützen. Auf der Truecrypt-Site finden sich dazu Benchmarks. Unter Linux verwendet das Programm Verschlüsselungsdienste auf Kernel-Ebene, was auch unter dem quelloffenen Betriebssystem zu mehr Leistung führt.

Truecrypt 6.0a ist für Windows ab XP, Linux und Mac OS X verfügbar.

Quelle: www.computerwoche.de
Zukünftig will Yahoo den Nutzern, die Sicherheitslücken melden, mit einem Geldbetrag zwischen 150 und 15.000 Dollar belohnen – je nachdem, wie neu und wie gefährlich die Schwachstelle ist. Somit hofft der Webdienst, die Beziehung zur Sicherheits-Community zu verbessern und künftig Schwachstellen effizienter zu bekämpfen. Ab 31.Oktober 2013 sollen die neuen Regeln gelten, geprüft werden rückwirkend auch alle seit 1. Juli 2013 gemeldeten Schwachstellen. Das dürfte demzufolge auch für die von den Sicherheitsforschern von High-Tech Bridge gemeldeten vier Schwachstellen bei Yahoo gelten, für die der Webdienst zunächst nur mit einem T-Shirt im Wert von 12.50 US-Dollar pro Lücke belohnt werden.

Quelle: heise.de (03.10.2013, ur)